Juni 2009


    
Junger Firmenchef setzt auf Zuverlässigkeit und   moderne Technik. Michael Kittel  hat bereits mit 23   Jahren seine  Bauflaschnerei gegründet.

Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Eine  Erfahrung,   die auch Michael Kittel  gemacht hat. Der Inhaber   der Kittel  GmbH    Bauflaschnerei,    mit    Sitz    in
Kernen-Rommelshausen, hat sein Unternehmen   am   20. Mai 1994 gegründet. An diesen  Tag   erinnert   er sich immer noch genau.  23 Jahre   jung   ist er damals gewesen.  Jetzt im Juni feiert   er seinen 38.  Geburtstag und kann bereits ein   kleines  Firmenjubiläum begehen. 
 
15 Lenze zählt die Bauflaschnerei mittlerweile. Der junge Chef hat den Betrieb konsequent ausgebaut und sich dabei nicht geschont. Als gelernter Bauklempner war für Kittel klar, dass er sich irgendwann selbstständig machen möchte. Kurz nach der Firmengründung hat er „nebenbei“, wie er heute leichthin sagt, 1996 seinen Meister gemacht und zwei Jahre später sein Betriebswirt des Handwerks erfolgreich beendet. Auf die Frage, wie er zu alldem noch seinen Betrieb am Laufen gehalten habe, meint Kittel nur schulterzuckend: „Mit viel Disziplin und langen Arbeitszeiten.“ Ehrgeizig, mit jeder Menge Fachwissen und dem nötigen Gespür für Kundenwünsche hat der junge Firmenchef  seinen Betrieb auch durch wirtschaftliche Krisenzeiten gesteuert, spürt auch heute nichts von der Rezession. „Qualität hebt sich eben ab von den Billiganbietern“, sagt Kittel, der mit seinem Unternehmen im Jahr 2002 von Stetten im Remstal nach Rommelshausen zog. Der Betrieb wuchs aus einem umgebauten Bauernhof heraus zu einem modernen Handwerksunternehmen, mit einem modernen Maschinenpark, den Kittel stets erweiterte und auf den neuesten Stand brachte. „Wir sind vielleicht ein bisschen teurer, aber dafür wissen die Kunden dass wir Ihnen ein rundum Sorglos-Paket, von der Planung über die Ausführung, Betreuung bis zur Fertigstellung, liefern .“ Die Zuverlässigkeit des Firmenchefs und seiner 13 Mitarbeiter habe sich herumgesprochen. Kittel hat sich einen Namen in der Branche gemacht. Viele Aufträge erhält er auf Weiterempfehlung. Darunter sind auch größere Projekte wie das Porsche Zentrum in Göppingen, die Arena in Ludwigsburg oder das Präsentationsgebäude der Firma Mahle GmbH , Stuttgart.
Mit dem Wachstum seines Unternehmens und seinen Einsatz modernster Technik ist für Kittel Anfang des Jahres klar gewesen, dass auch die Stundenzettel Relikte aus einer vergangenen Zeit sind. Seit 1. Januar 2009 hat er deshalb von der manuellen auf die digitale Zeiterfassung umgestellt. „Bei unserer Größe war es nicht mehr möglich, den Überblick zu behalten. Zudem hat mancher Mitarbeiter den Stundenzettel schlampig oder unleserlich ausgefüllt.“ Die Einführung der mobilen Zeiterfassungsgeräte „DIGI-Raport“ hat Kittel nicht bereut. Im Gegenteil. Nach einer Probezeit von vier Wochen seien auch die Mitarbeiter restlos überzeugt gewesen. Die Zeiten könnten dank DIGI-Raport genau zu den Baustellen und Tätigkeiten zugeordnet werden. Hätte die Zeitabrechnung zuvor drei bis vier Stunden im Monat in Anspruch genommen, sei nun alles in einer halben Stunde erledigt.
Jetzt spielt Kittel mit dem Gedanken, auch die GPS-Ortung der Firma DIGI-Zeiterfassung in seine Fahrzeuge einbauen zu lassen, um die Logistik in seinem Unternehmen weiter zu verbessern.
 
Großprojekt: Das Präsentationsgebäude der Firma Mahle in Stuttgart.