Transparenz ist Trumpf

Die historische Holzleiste stammt von 1876, in altdeutscher Schrift steht darauf der Name der Firma Schmäh geschrieben. „Ein Kunde hat die Leiste beim Renovieren seines Hauses entdeckt, ein schöner Beleg für unsere lange Firmentradition“, sagt Sebastian Schmäh. Seit rund 140 Jahren besteht der Betrieb Schmäh Holzbau bereits, und da passt es nur zu gut, dass ein wichtiges Standbein der Meersburger die Restauration ist. „Unsere Arbeit in diesem Bereich umfasst Kirchensanierungen, Kulturdenkmäler, Fachwerksanierungen und Komplettsanierungen alter Gebäude“, zählt Sebastian Schmäh auf. Er selbst ist auch Restaurator, und als er das Unternehmen im Jahr 2004 von seinem Vater übernahm, baute er diesen damals schon wichtigen Geschäftsbereich noch weiter aus. „Die Restauration ist auch von der handwerklichen Seite her besonders interessant“, erzählt er. „Unsere Lehrlinge bekommen dadurch eine sehr solide Ausbildung, weil sie Techniken kennen lernen, die heute nicht mehr so üblich sind, eigentlich aber zu den Grundlagen gehören.“
Überhaupt liegt dem Geschäftsführer viel an seinen Mitarbeitern – und zwar nicht nur an deren Qualifikation, sondern auch an ihrer Meinung. „Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital“, davon ist er überzeugt. Und deshalb nutzen sie bei Holzbau Schmäh auch seit zwei Jahren die mobile Zeiterfassung von Digi. „Ich bin absolut begeistert von dem Produkt“, meint Schmäh. Abgesehen davon, dass die lästige Zettelwirtschaft wegfalle und Handaufträge sich viel einfacher und verlässlicher aufnehmen ließen, könne er nun ganz genau nachvollziehen, wie der Arbeitsprozess bei den jeweiligen Projekten verläuft und wo etwas verbessert werden muss. „Wichtig ist für mich, dass die jeweiligen Mitarbeiter einbezogen werden“, erklärt Schmäh. Dafür gibt es regelmäßige Besprechungen, bei denen auch auf die Auswertung der Zeiterfassung geschaut wird. „Wenn man etwa gemeinsam erkennt, dass man bezüglich der Kalkulation bei einem Projekt 5000 Euro im Minus ist, dann ist das doch viel transparenter“, so Schmäh. Durch die digitale Zeiterfassung sei die gesamte Arbeitsleistung übersichtlicher und einfacher messbar, erklärt er – „und das hilft uns enorm“. Übrigens gibt es auch einen konkreten Beleg dafür, dass die Mitarbeiter bei Holzbau Schmäh tatsächlich eigene Ideen einbringen können: „Der Vorschlag, eine mobile Zeiterfassung von Digi einzuführen, kam nicht von mir, sondern von Mathias Weber, einem unserer Meister“, sagt Sebastian Schmäh. Wenn das kein Zeichen von Transparenz ist.
https://www.holzbau-schmaeh.de