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Die Firma Hoffmann GmbH Hannover trotzt der Wirtschaftskrise durch Innovation
In einer Garage in Lachendorf bei Celle fing alles an. Manfred Hoffmann gründete im Jahr 1983 zusammen mit seiner Frau eine eigene Firma. Mit viel Idealismus und noch mehr Freude daran, ihre eigenen Ideen zu entwickeln, machten sie sich an die Arbeit. „Meine Eltern haben einen der ersten Farbkopierer Deutschlands besessen“, erzählt Andree Hoffmann. „Dieser steht heute in einem deutschen Maschinenbaumuseum.“
Der Spross des findigen Unternehmerehepaares wollte eigentlich zunächst gar nicht in den elterlichen Betrieb einsteigen. Obwohl dieser mittlerweile eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Stetig an Fläche und Mitarbeitern gewachsen, hat Hoffmann GmbH Hannover heute seinen Firmensitz in Höver bei Hannover. Die Garage wurde für das expandierende Familienunternehmen schon bald zu klein. Auf insgesamt 3.200 m² Fläche tüfteln derzeit rund 22 Mitarbeiter an selbst entwickelten Messesystemen und stellen Kunden wie AWD, SanDisk oder Siemens zufrieden. 
Andree Hoffmann wirkt sehr glücklich mit der Entscheidung, doch mit seinen Eltern gemeinsame Sache gemacht zu haben. „ Dabei ist zunächst alles Zufall gewesen.“ Der gelernte Tischler und studierte Wirtschaftsingenieur hatte bereits einen Vertrag als Projektmanager bei einem Automobilzulieferer in der Tasche. Das war im Jahr 1999 und die Eltern brauchten ihn dringend als Aushilfe in der Firma. Andree Hoffmann kam und blieb. Anfang 2008 hat er den Betrieb schließlich ganz übernommen, während die Eltern ihren wohlverdienten Ruhestand genießen. Schließlich haben sie ihrem Sohn glänzende Startbedingungen für seinen Solo-Auftritt bereitet. „Auf Grund unseres vielfältigen Produktportfolios sind wir sehr breit aufgestellt“, sagt Andree Hoffmann. Was in der aktuellen Wirtschaftskrise sicherlich ein klarer Vorteil sei.
Anfang dieses Jahres darauf bauend, am Ende eine schwarze Null zu schreiben, lief das erste Halbjahr, gegen den allgemeinen Trend überraschend gut für das Messebauunternehmen aus Niedersachsen. „Es ging in den letzten Jahren stetig bergauf für uns“, freut sich der Juniorchef. „Wir sind schuldenfrei. Ein dankbarer Zustand in der jetzigen Situation.“ Allerdings will Hoffmann nicht verhehlen, dass das Neukundengeschäft in diesen Zeiten verdammt hart sei. „Wir stellen uns dem Wettbewerb, machen aber bei dem teilweise herrschenden „Preis-Dumping“ nicht mit. Wir haben eine Verantwortung unseren Mitarbeitern und Kunden gegenüber, die wir sehr ernst nehmen. Unsere gesamte Unternehmensphilosophie baut auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit auf. Und diese Philosophie auf Grund einer momentanen Marktschwäche aufzugeben, ist mit Sicherheit keine Option.“
In diesem Jahr will Andree Hoffmann auch noch den Sprung auf den Nordamerikanischen Markt wagen und mit einem kanadischen Partner eine Tochtergesellschaft gründen. „Mit unseren Messebausystemen SpeedWall und SpeedUp haben wir auf dem nordamerikanischen Markt eine vielversprechende Nische entdeckt, die wir erfolgreich füllen werden.“
Modern und zukunftsorientiert ist Hoffmann GmbH Hannover aber auch bei der Zeitabrechnung. Vor rund drei Jahren hat die Handylösung von DIGI-Zeiterfassung Filderstadt die Raport-Zettel im Unternehmen abgelöst. „Wir legen sehr großen Wert auf die Nachkalkulation“, begründet Hoffmann die Entscheidung, auf digitale Zeiterfassung umzustellen. „Wir prüfen jedes Projekt auf Rentabilität. Die manuellen Stundenzettel waren hierfür viel zu ungenau.“
Einfach nur aufs Knöpfchen drücken zu müssen und zu wissen, wie viel exakt für welches Projekt an Stunden aufgelaufen sei, erspare zudem Arbeitszeit, die anderweitig genutzt werden könne. „Unsere Montageteams sind europaweit unterwegs. Die gebuchten Stunden können wir sofort nach Abgleich im Büro Höver erfassen und auswerten. Egal wo sich unsere Mitarbeiter gerade befinden.“ Ein System, das sich sicher auch in Kanada bewähren wird.
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