Die Innovationsexperten
So mancher Beruf ändert im Laufe
seiner Weiterentwicklung die Bezeichnung. „Am Anfang hieß das einfach Kesselflicker“,
erklärt Rudolf Huber die Historie seines Berufsstands. Da die Ansprüche an die
Arbeit sowie der Umfang der Tätigkeit mit der Zeit jedoch zunahmen, wurde
irgendwann der Kupferschmied geboren. „Derzeit ist die offizielle Bezeichnung
Behälter- und Apparatebauer“, sagt Huber. Doch selbst das sei letztlich nicht
wirklich zutreffend. „Der richtige Name wäre eigentlich Anlagenbauer“, bringt
er es auf den Punkt.
Und wenn man sich die Produkte anschaut, die das Unternehmen von Rudolf Huber und seinem Geschäftspartner Berthold Schmiederer herstellt, klingt das ziemlich logisch. Vor 15 Jahren gründeten sie die Destill Tech GmbH, die innovative Lösungen im Bereich Apparatebau, Rohrleitungen und Brennereianlagen anfertigt. „Für uns war das damals ein Sprung ins kalte Wasser“, erinnert sich Huber. Doch der Betrieb entwickelte sich rasch weiter, mittlerweile sind im Unternehmenssitz in Oberkirch 17 Mitarbeiter beschäftigt. „Unter anderem stellen wir Einzelstücke und Spezialbauteile für die Alkohol- und Papierindustrie sowie für die Automobilbranche her“, erklärt Huber. Ein mobiles Notkühlsystem für die Daimler AG, die Automatisierung der Lagererfassung für eine Kellerei oder ein Kurzzeiterhitzer zum Pasteurisieren etwa von Milch und Fruchtsäften repräsentieren nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Arbeit. „Ein absolutes Highlight war die Einrichtung einer Kellerei in der Toscana, das hat viel Spaß gemacht“, sagt Rudolf Huber.
Von den Digi-Produkten ist der 43-Jährige absolut überzeugt: „Eine uns bekannte Firma arbeitet schon länger mit den Zeiterfassungsgeräten von Digi, die haben uns empfohlen, das doch auch mal zu probieren.“ Seit November 2010 gibt es im Firmengebäude der Destill Tech GmbH nun ein Terminal, an dem die Mitarbeiter eingeben, wann sie zur Arbeit kommen und wieder gehen. Auch die Nachkalkulation von Aufträgen könne nun viel einfacher gemacht werden. „Davor haben wir mit Zeitkarten gearbeitet“, erzählt Geschäftsführer Huber. Die Umstellung zur digitalisierten Zeiterfassung sei Dank der einfachen Handhabung und Bedienungsfreundlichkeit der Software von Digi-Zeiterfassung vollkommen reibungslos verlaufen. Und falls es doch einmal ein Problem gibt, schätzt er die kurzen Wege und den Kundenservice: „Wenn ich bei Digi anrufe, ist eigentlich immer jemand da, der mir schnell und unkompliziert weiterhilft. Das bekommst Du gerade im Softwarebereich bei vielen anderen Firmen nicht.“