Fensterbau mit
Durchblick
Wenn Wolfgang Gastel all seine Ehrenämter aufzählen soll,
muss er schon mal kurz überlegen. Obermeister der Glaserinnung, Vorstandsmitglied
im Landesinnungsverband der Glaser und Fensterbauer BW, Kreishandwerksmeister
für den Kreis Böblingen – die Liste liest sich ziemlich zeitraubend. Dass der
50-Jährige trotzdem mit Leib und Seele für seine Glaserei da ist, steht außer
Frage. „Den Glaser, der wie wir Fenster einbaut, gibt es eigentlich nur in
Süddeutschland“, erklärt er. Wer außerhalb des Ländles einen Glaser suche,
würde sich hingegen eher schwer tun, denn da seien es meist die Bautischler,
die solche Aufgaben übernehmen.
Für seine Kunden setzen Gastel und seine drei
Mitarbeiter jedoch nicht nur Fenster und auch Türen ein, sondern stellen sie
zum Teil selbst her. „Es ist schon vorgekommen, dass ein Kunde aus dem Urlaub
mit einem Foto von einer Tür in der Hand bei uns vorbei gekommen ist und
gefragt hat, ob wir das so bauen könnten“, meint der schlanke Mann mit dem
Schnurrbart und dem graumelierten Haar. Wolfgang Gastel ist ein kommunikativer
Mensch, das merkt man sofort. Und deshalb ist ihm der Kundenkontakt ebenso
wichtig wie eine eingehende Beratung. „Es geht ja nicht nur darum, ein
bestimmtes Fenster einzubauen“, sagt er. Der Großteil der Arbeit finde viel
eher im Vorfeld statt: Welche Art von Fenster will der Kunde, ist er an
Schallschutz interessiert oder eher an Wärmedämmung, oder geht es gar um einen
Sichtschutz? Die Arbeit ist ebenso anspruchsvoll wie vielfältig – und deshalb
ist ein Zeiterfassungssystem wie das von Digi eine große Hilfe. Seit gut sechs
Jahren arbeiten Gastel und seine Mitarbeiter nun schon mit den
Digi-Zeiterfassungsgeräten, mittlerweile kann sich der Glasermeister die Arbeit
gar nicht mehr anders vorstellen: „Digi ist für mich das wichtigste Programm in
meinem Betrieb“, meint er und lacht. Den Ausschlag für die Entscheidung, eine
digitale Zeiterfassung einzuführen, habe bei ihm allerdings keinesfalls der
Gedanke gegeben, mehr Kontrolle über seine Mitarbeiter haben zu müssen: „Darum
ging es mir überhaupt nicht.“ Vielmehr sei es so gewesen, dass sich ab und zu
Kunden beschwert hatten, weil sie mit den abgerechneten Stunden nicht ganz
einverstanden waren. „Indem wir nun statt der Rapportzettel alles in unsere Geräte
eingeben, habe ich ein lückenloses Protokoll für jeden Arbeitsschritt“, sagt
Gastel. Darüber hinaus sei jeder Auftrag in seiner Abwicklung minutiös
gespeichert, „wenn also eine ähnliche Anfrage kommt, kann ich viel einfacher
und präziser ein Angebot erstellen, indem ich auf die gesammelten Daten
zurückgreife.“ Zudem habe er am Ende eines Geschäftsjahres einen genauen
Überblick über alles, was an Aufträgen gelaufen sei – „ein Riesenvorteil für
die Planung des kommenden Jahres“, so Gastel. Die Zusammenarbeit mit den
Mitarbeitern von Digi-Zeiterfassung schätzt der Glasermeister dabei überaus.
„Bei mir lebt das Programm“, betont er. Zahlen, Kostenstellen,
Bankenauswertungen – „alles läuft über Digi.“ Da könne es schon einmal
vorkommen, dass er zum Hörer greife und nachfrage, ob man bestimmte
Programmeinstellungen nicht etwas mehr auf seine individuellen Bedürfnisse
zuschneiden könne. „Das klappt dann immer reibungslos“, meint Wolfgang Gastel.
Ein guter Kundenservice ist schließlich nicht nur bei einer Glaserei
gefragt.
http://www.gastel.de