Dezember 2010


    
  
Fensterbau mit Durchblick

 

Wenn Wolfgang Gastel all seine Ehrenämter aufzählen soll, muss er schon mal kurz überlegen. Obermeister der Glaserinnung, Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband der Glaser und Fensterbauer BW, Kreishandwerksmeister für den Kreis Böblingen – die Liste liest sich ziemlich zeitraubend. Dass der 50-Jährige trotzdem mit Leib und Seele für seine Glaserei da ist, steht außer Frage. „Den Glaser, der wie wir Fenster einbaut, gibt es eigentlich nur in Süddeutschland“, erklärt er. Wer außerhalb des Ländles einen Glaser suche, würde sich hingegen eher schwer tun, denn da seien es meist die Bautischler, die solche Aufgaben übernehmen.

Glaserei GastelFür seine Kunden setzen Gastel und seine drei Mitarbeiter jedoch nicht nur Fenster und auch Türen ein, sondern stellen sie zum Teil selbst her. „Es ist schon vorgekommen, dass ein Kunde aus dem Urlaub mit einem Foto von einer Tür in der Hand bei uns vorbei gekommen ist und gefragt hat, ob wir das so bauen könnten“, meint der schlanke Mann mit dem Schnurrbart und dem graumelierten Haar. Wolfgang Gastel ist ein kommunikativer Mensch, das merkt man sofort. Und deshalb ist ihm der Kundenkontakt ebenso wichtig wie eine eingehende Beratung. „Es geht ja nicht nur darum, ein bestimmtes Fenster einzubauen“, sagt er. Der Großteil der Arbeit finde viel eher im Vorfeld statt: Welche Art von Fenster will der Kunde, ist er an Schallschutz interessiert oder eher an Wärmedämmung, oder geht es gar um einen Sichtschutz? Die Arbeit ist ebenso anspruchsvoll wie vielfältig – und deshalb ist ein Zeiterfassungssystem wie das von Digi eine große Hilfe. Seit gut sechs Jahren arbeiten Gastel und seine Mitarbeiter nun schon mit den Digi-Zeiterfassungsgeräten, mittlerweile kann sich der Glasermeister die Arbeit gar nicht mehr anders vorstellen: „Digi ist für mich das wichtigste Programm in meinem Betrieb“, meint er und lacht. Den Ausschlag für die Entscheidung, eine digitale Zeiterfassung einzuführen, habe bei ihm allerdings keinesfalls der Gedanke gegeben, mehr Kontrolle über seine Mitarbeiter haben zu müssen: „Darum ging es mir überhaupt nicht.“ Vielmehr sei es so gewesen, dass sich ab und zu Kunden beschwert hatten, weil sie mit den abgerechneten Stunden nicht ganz einverstanden waren. „Indem wir nun statt der Rapportzettel alles in unsere Geräte eingeben, habe ich ein lückenloses Protokoll für jeden Arbeitsschritt“, sagt Gastel. Darüber hinaus sei jeder Auftrag in seiner Abwicklung minutiös gespeichert, „wenn also eine ähnliche Anfrage kommt, kann ich viel einfacher und präziser ein Angebot erstellen, indem ich auf die gesammelten Daten zurückgreife.“ Zudem habe er am Ende eines Geschäftsjahres einen genauen Überblick über alles, was an Aufträgen gelaufen sei – „ein Riesenvorteil für die Planung des kommenden Jahres“, so Gastel. Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern von Digi-Zeiterfassung schätzt der Glasermeister dabei überaus. „Bei mir lebt das Programm“, betont er. Zahlen, Kostenstellen, Bankenauswertungen – „alles läuft über Digi.“ Da könne es schon einmal vorkommen, dass er zum Hörer greife und nachfrage, ob man bestimmte Programmeinstellungen nicht etwas mehr auf seine individuellen Bedürfnisse zuschneiden könne. „Das klappt dann immer reibungslos“, meint Wolfgang Gastel. Ein guter Kundenservice ist schließlich nicht nur bei einer Glaserei gefragt.        

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